Lehren kann man lernen
© WERRI BINDFAEDELE Design 2017

Politik -

Wirtschaft

Die Welt verändert sich rasant

Alte Wahrheiten und Verlässlichkeiten zerfallen vor unseren Augen. Das gesellschaftliche Leben ist auf allen Ebenen riskanter geworden: Die EU – lange der erfolgreichste Garant des Friedens – droht auseinanderzubrechen, bewährte Demokratien erliegen zunehmend der Demagogie populistischer Bewegungen und die Rufe nach einem „postdemokratischen“ Zeitalter werden auch im Westen lauter. Ein finanzmarktgetriebener Kapitalismus führt zu globalen und nationalen Spannungen, neuartige, „asymmetrische“ Kriege, ein „war on terror“ und der transnationale Terrorismus bringen das Völkerrecht an seine Grenzen. Schlagworte wie „Risikogesellschaft“ und „Neue Unübersichtlichkeit“ bestimmen das öffentliche Fühlen und Denken. Schüler und Schülerinnen spüren diese Veränderungen, sie prägen ihr Leben und ihre Zukunft. Lehrer und Lehrerinnen können hier nicht einfache Antworten oder gar Lösungen anbieten. Das würde uns alle überfordern. Aber sie sind in der Lage Orientierung zu schaffen, Schüler und Schülerinnen so zu stärken, dass sie selbstbestimmt und mündig handeln können. Damit dies gelingt, brauchen Schüler und Schülerinnen vor allem fundiertes Fachwissen, offene Denkräume, die eine eigene Urteilsbildungen erlauben, methodische Fähigkeiten, mit denen sich komplexe ökonomische und politische Zusammenhänge erschließen lassen, und nicht zuletzt eine gelebte vorbildliche demokratische Haltung. Gerade die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen machen den Unterricht jenseits aller institutionellen Beschränkungen zu einem spannenden, alle Beteiligten motivierenden und höchst kommunikativen Lernprozess.

Ihr Fachleiter im Fach Politik - Wirtschaft

Dr. Thorsten Themann, StD Gymnasium an der Wilmsstraße Delmenhorst
Studienseminar-Oldenburg.de
Bild: Robert Enders, „Europa“. Bronzeskulptur vor dem Gymnasium Sulingen, Ausschnitt. Foto: Bw
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Die Welt verändert sich rasant

Alte Wahrheiten und Verlässlichkeiten zerfallen vor unseren Augen. Das gesellschaftliche Leben ist auf allen Ebenen riskanter geworden: Die EU – lange der erfolgreichste Garant des Friedens – droht auseinanderzubrechen, bewährte Demokratien erliegen zunehmend der Demagogie populistischer Bewegungen und die Rufe nach einem „postdemokratischen“ Zeitalter werden auch im Westen lauter. Ein finanzmarktgetriebener Kapitalismus führt zu globalen und nationalen Spannungen, neuartige, „asymmetrische“ Kriege, ein „war on terror“ und der transnationale Terrorismus bringen das Völkerrecht an seine Grenzen. Schlagworte wie „Risikogesellschaft“ und „Neue Unübersichtlichkeit“ bestimmen das öffentliche Fühlen und Denken. Schüler und Schülerinnen spüren diese Veränderungen, sie prägen ihr Leben und ihre Zukunft. Lehrer und Lehrerinnen können hier nicht einfache Antworten oder gar Lösungen anbieten. Das würde uns alle überfordern. Aber sie sind in der Lage Orientierung zu schaffen, Schüler und Schülerinnen so zu stärken, dass sie selbstbestimmt und mündig handeln können. Damit dies gelingt, brauchen Schüler und Schülerinnen vor allem fundiertes Fachwissen, offene Denkräume, die eine eigene Urteilsbildungen erlauben, methodische Fähigkeiten, mit denen sich komplexe ökonomische und politische Zusammenhänge erschließen lassen, und nicht zuletzt eine gelebte vorbildliche demokratische Haltung. Gerade die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen machen den Unterricht jenseits aller institutionellen Beschränkungen zu einem spannenden, alle Beteiligten motivierenden und höchst kommunikativen Lernprozess.

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