Lehren kann man lernen
© WERRI BINDFAEDELE Design 2017

Mathematik

… eine Dimension für sich

Die Zeit der Päckchen ist vorbei. Mathematikunterricht heute fragt: Wo in unserer Welt, in der Rahmengeometrie eines Fahrrades oder in der Planung des kürzesten oder schnellsten Schulweges, sind mathematische Strukturen und Gesetzmäßigkeiten versteckt? Welche Gesetze und Regelmäßigkeiten liegen dem zugrunde, was wir sehen, zählen oder messen können? Aber auch: Wenn wir die mathematische Eigenwelt als System akzeptieren, gewissermaßen in sie eintauchen wie Alice ins Wunderland: Wie können wir in dieser Welt atmen, planen, konstruieren, schlussfolgern, beweisen? Und wie finden wir aus dieser Welt wieder zurück in die Welt des Straßenbaus und der Überseehäfen, der Finanzplanung und der Steuergesetze? Mathematik unterrichten heißt, Kinder und Jugendliche dieses Besondere der Mathematik erleben und erfahren lassen: Einerseits kunstreiches Bauwerk mit ganz eigenen Gesetzen und einer eigenen Sprache in einer ganz eigenen Welt, ein grandioses Spiel des menschlichen Geistes; anderseits mit klärenden Einsichten in die Wunder der sichtbaren und hörbaren Welt, mit knallharten Anwendungen in der greifbaren Welt. Wenn Schüler dann noch darüber staunen, dann kann man sich freuen. Mathematik unterrichten heißt dann auch, den Sinn schärfen für die Fragen, die mit Mathematik lösbar sind, aber auch für die Fragen, die mit Mathematik NICHT lösbar sind. Die Zeit der Päckchen ist vorbei. PDF: Leitfaden für die Fachausbildung Mathematik

Ihre Fachleiterin und Fachleiter im Fach

Mathematik

Henning Körner, StD Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg Mitherausgeber der Schulbuchreihe "Mathematik NEUE WEGE" und der Fachzeitschrift "Der Mathematikunterricht" Mitarbeit in Fachverbänden Lehrauftrag Universität Oldenburg Andreas Maske, StR Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg Sabine Hanken, StR‘ Liebfrauenschule Vechta (Außenstelle Vechta)
Studienseminar-Oldenburg.de
Foto: xara.com
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Die Zeit der Päckchen ist vorbei. Mathematikunterricht heute fragt: Wo in unserer Welt, in der Rahmengeometrie eines Fahrrades oder in der Planung des kürzesten oder schnellsten Schulweges, sind mathematische Strukturen und Gesetzmäßigkeiten versteckt? Welche Gesetze und Regelmäßigkeiten liegen dem zugrunde, was wir sehen, zählen oder messen können? Aber auch: Wenn wir die mathematische Eigenwelt als System akzeptieren, gewissermaßen in sie eintauchen wie Alice ins Wunderland: Wie können wir in dieser Welt atmen, planen, konstruieren, schlussfolgern, beweisen? Und wie finden wir aus dieser Welt wieder zurück in die Welt des Straßenbaus und der Überseehäfen, der Finanzplanung und der Steuergesetze? Mathematik unterrichten heißt, Kinder und Jugendliche dieses Besondere der Mathematik erleben und erfahren lassen: Einerseits kunstreiches Bauwerk mit ganz eigenen Gesetzen und einer eigenen Sprache in einer ganz eigenen Welt, ein grandioses Spiel des menschlichen Geistes; anderseits mit klärenden Einsichten in die Wunder der sichtbaren und hörbaren Welt, mit knallharten Anwendungen in der greifbaren Welt. Wenn Schüler dann noch darüber staunen, dann kann man sich freuen. Mathematik unterrichten heißt dann auch, den Sinn schärfen für die Fragen, die mit Mathematik lösbar sind, aber auch für die Fragen, die mit Mathematik NICHT lösbar sind. Die Zeit der Päckchen ist vorbei. PDF: Leitfaden für die Fachausbildung Mathematik

Ihre Fachleiterin und Fachleiter im

Fach Mathematik

Henning Körner, StD Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg Mitherausgeber der Schulbuchreihe "Mathematik NEUE WEGE" und der Fachzeitschrift "Der Mathematikunterricht" Mitarbeit in Fachverbänden Lehrauftrag Universität Oldenburg Andreas Maske, StR Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg Sabine Hanken, StR‘ Liebfrauenschule Vechta (Außenstelle Vechta)
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