Studienseminar-Oldenburg.de
Lehren kann man lernen.
© WERRI BINDFAEDELE Design 2017

Informatik

... ungeahnt kreativ

Informatiker sind Nerds, die allein im dunklen Kämmerlein sitzen und den ganzen Tag hacken? Schon lange nicht mehr! Informatikunterricht ist lebensweltnah und schöpferisch kreativ. Er zeichnet sich durch offene Arbeitsphasen, projektartiges Arbeiten und Produktorientierung aus. Dabei wird Teamfähigkeit gefördert und die Schüler:innen erleben Produktstolz und Selbstwirksamkeit, die das Schüler:innen-Ich stärken. Mit der Einführung des Pflichtfachs in den Jahrgängen 9 und 10 der Sekundarstufe 1 wird allen Schüler:innen ein Zugang zu dem weiten Feld technischer Berufe eröffnet und ein Erproben der eigenen Fähigkeiten in diesem Bereich ermöglicht. Durch lebensweltbezogene Kontexte wird gleichzeitig ein Grundverständnis der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der zugrundeliegenden automatisierten Prozesse, die die moderne Gesellschaft zunehmend bestimmen, möglich. So leistet Informatikunterricht einen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemeinbildung, indem er Schüler:innen zum reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Informatiksystemen befähigt und so in ihrer Entwicklung zu mündigen Bürger:innen unterstützt. Soziale, ökonomische, ökologische und politische Phänomene werden dabei miteinbezogen und ermöglichen die Entwicklung von Wertmaßstäben für eigenes Handeln und gesellschaftliche Entscheidungen. Für diesen Informatikunterricht müssen Lehrkräfte ausgebildet und vorbereitet werden, denn in diesem jungen Fach ist Unterrichtsentwicklung Pionierarbeit. In den teilnehmendenorientierten Fachsitzungen werden daher projektartiges Arbeiten und offene Aufgaben im pädagogischen Doppeldecker geimeinsam erprobt und konkrete Unterrichtsplanungen entwickelt, die nicht nur die „Nerds“, sondern alle Kinder für den Informatikunterricht abholen. Gleichzeitig ist die Reflexion der eigenen Rolle insbesondere bezüglich der Chancen und Risiken von Informatiksystemen und der Ansprüche der Gesellschaft an das Fach elementarer Bestandteil der Sitzungen. Hier geht es auch darum als Lehrkraft in einem durch die technische Entwicklung im ständigen Wandel befindlichen Fach eine eigene Haltung entwickeln.

Ihre Fachleiterin in Informatik

Marlies Händchen, StR‘ Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg

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Foto: Marlies Händchen
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... ungeahnt kreativ

Informatiker sind Nerds, die allein im dunklen Kämmerlein sitzen und den ganzen Tag hacken? Schon lange nicht mehr! Informatikunterricht ist lebensweltnah und schöpferisch kreativ. Er zeichnet sich durch offene Arbeitsphasen, projektartiges Arbeiten und Produktorientierung aus. Dabei wird Teamfähigkeit gefördert und die Schüler:innen erleben Produktstolz und Selbstwirksamkeit, die das Schüler:innen-Ich stärken. Mit der Einführung des Pflichtfachs in den Jahrgängen 9 und 10 der Sekundarstufe 1 wird allen Schüler:innen ein Zugang zu dem weiten Feld technischer Berufe eröffnet und ein Erproben der eigenen Fähigkeiten in diesem Bereich ermöglicht. Durch lebensweltbezogene Kontexte wird gleichzeitig ein Grundverständnis der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der zugrundeliegenden automatisierten Prozesse, die die moderne Gesellschaft zunehmend bestimmen, möglich. So leistet Informatikunterricht einen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemeinbildung, indem er Schüler:innen zum reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Informatiksystemen befähigt und so in ihrer Entwicklung zu mündigen Bürger:innen unterstützt. Soziale, ökonomische, ökologische und politische Phänomene werden dabei miteinbezogen und ermöglichen die Entwicklung von Wertmaßstäben für eigenes Handeln und gesellschaftliche Entscheidungen. Für diesen Informatikunterricht müssen Lehrkräfte ausgebildet und vorbereitet werden, denn in diesem jungen Fach ist Unterrichtsentwicklung Pionierarbeit. In den teilnehmendenorientierten Fachsitzungen werden daher projektartiges Arbeiten und offene Aufgaben im pädagogischen Doppeldecker geimeinsam erprobt und konkrete Unterrichtsplanungen entwickelt, die nicht nur die „Nerds“, sondern alle Kinder für den Informatikunterricht abholen. Gleichzeitig ist die Reflexion der eigenen Rolle insbesondere bezüglich der Chancen und Risiken von Informatiksystemen und der Ansprüche der Gesellschaft an das Fach elementarer Bestandteil der Sitzungen. Hier geht es auch darum als Lehrkraft in einem durch die technische Entwicklung im ständigen Wandel befindlichen Fach eine eigene Haltung entwickeln.

Ihre Fachleiterin in Informatik

Marlies Händchen, StR‘ Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg

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