Studienseminar-Oldenburg.de
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Lehren kann man lernen.

Aktuelles

Umzug

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Seminar-Beschäftigte, es ist offiziell: Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien ist in ein neues Seminargebäude umgezogen. Die neue Adresse der Hauptstelle lautet: Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien Birkenweg 3 26127 Oldenburg Bitte verwenden Sie ab sofort auch für den Posteinwurf nur noch den Briefkasten am Gebäude "Birkenweg 3". Die Räumlichkeiten im Gebäude "Im Dreieck 12", die Verwaltungsbüros im Birkenweg 5 sowie das Gebäude "Birkenweg 1" gehören nicht mehr zum Nutzungsbetrieb unseres Studienseminars. Nähere Informationen zur Aufnahme des Dienstbetriebs im Birkenweg 3 und zur Herrichtung der neuen Räume folgen in Kürze. Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin 10. August 2020

Dank an Handwerker von „Kopfwerkern“

Wir konnten uns am 30.09.2020 in einer corona-risikofreien Runde bei den Handwerkern und ihren Firmen für die hervorragende Arbeit, die stets gute Stimmung und die enge Kooperation bei der Herstellung unseres neuen Seminarstandortes bedanken. Weil wir noch während der Bauzeit umziehen mussten, konnten wir den Handwerkern bei der Arbeit nicht nur zusehen, sondern von ihren Ratschlägen und ihrer Bereitschaft auch kurzfristig auf Änderungswünsche einzugehen profitieren. Nun ist die Freude bei Referendarinnnen und Referendaren sowie Ausbilderinnen und Ausbildern und Verwaltungsmitarbeiterinnen groß, nach vielen Jahren provisorischen und improvisatorischen Arbeitens eine neue, helle und freundliche sowie großzügige Arbeitsumgebung nutzen zu können. Der Dank des Studienseminars ging an die Mitarbeiter der Firma Bergmann, die Lüftungsbauer und Klimatechniker, der Firma Suhr für den Innenausbau, die Mitarbeiter der Firma Lehmkuhl, insbesondere für den „Blick fürs elektrische Detail und Extra“, die Mitarbeiter der Firmen Hadtstein, Hitz, Gebken, Mix sowie von der Pütten für die Flexibilität und Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dem Architekt Herr Folkens und unserem neuen Vermieter Herrn Voss, die stets mit Übersicht und Umsicht präsent waren, Herr Voss sogar regelmäßig kräftig mit Hand anlegte und so zusammen dafür sorgten, dass alle Rädchen gut ineinandergriffen. Eine Baustelle, auf der mit hoher Motivation, in stets freundlichem Ton und über die Gewerke hinweg sehr kooperativ zusammengearbeitet wurde, sieht ihrem Ende entgegen. Dank ihr kann die gymnasiale Lehrerausbildung in Oldenburg künftig mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen glänzen.

Abschied von Hans-Berthold Giebel (1927-2020)

Den letzten Gruß sendet das Studienseminar Oldenburg seinem einst langjährigen Fachleiter Kunst, Hans-Berthold Giebel (* 1927), der am 14. Oktober im gesegneten Alter von 93 Jahren verstorben ist. Er war viele Jahre lang, bis 1992, Kunstlehrer am Neuen Gymnasium. Seine Unterrichtsbesprechungen wurden gerühmt für ihren philosophischen Schwung, gewürzt mit anekdotischem Witz. Seine markante Gestalt, bald Pfeife rauchend, bald im weißen Halbhelm auf dem Piaggio-Mofa, war ein Stück Oldenburg. Auf dem Kollegiumsausflug vermochte ihm der Bokweten-Jan-Hinnerk, bei Clemenswerth serviert, manch launige Geschichte aus der Jugend und aus der „schlechten Zeit“ zu entlocken. Von seiner Kunst als Zeichner, als Meister der kleinen Form gab er gern Kostproben humorvoller Ernsthaftigkeit. Das Stadtmuseum Oldenburg ehrte ihn 2002 mit einer Retrospektive. Eine seiner Spezialitäten war, in der Konferenz oder im Kaffeehaus einzelne Personen flink zu porträtieren, vorzugsweise mit dem Kugelschreiber. Wer sich erkannte, durfte die Zeichnung behalten. Einmal, im Krankenhaus, kamen sein Arzt und er auf den Gedanken, Herr Giebel erzählte es verschmitzt, ihn als Grafiker gegen ein hübsches Honorar für eine medizinische Publikation zu verpflichten: Prof. Reimar Hofmann, Handchirurgie. Auch die beiden Zeichnungen, der früheren Residenzen des Studienseminars, Peterstraße 44 und unter den Eichen 22, entstammen seinem Kuli. Seinen Nachfolger im Amt, Achim Seidel, befürwortete er mit der Sentenz, er sei von einer „wohltuenden Rundheit“. Nun ist er wieder mit seiner Frau vereint, der Künstlerin Dorothea Koch-Giebel (1929-2018), und darf mit ihr gemeinsam die Engel im Himmel porträtieren: Man wird sich eines Schmunzelns nicht erwehren können.

Große Freude über Dienstjubiläum, Dienstantritt und neue

Räumlichkeiten

Ralf Beiderwieden ist seit 30 Jahren begeisternd und mit Begeisterung am Studienseminar Oldenburg Fachleiter für das Fach Musik. Seine Leidenschaft und Kompetenz für Musik und schulischen Musikunterricht gibt er ungebrochen an seine Referendarinnen und Referendare weiter, die inzwischen selbst ganze Schülergenerationen in Niedersachsen mit Musik ‚infiziert haben‘. Darüber hinaus engagiert Ralf Beiderwieden sich vielfältig für die Schulmusik. So verfasste er zahlreiche Fachpublikationen, u.a. die Systematische Methodenlehre, schreibt für Fachzeitschriften, engagiert sich für den Verband Deutscher Schulmusiker auf Bezirks- und Landesebene und ist zudem - nach wie vor - sehr gerne Musiklehrer und Leiter des Orchesters am Alten Gymnasium Oldenburg. Seine Tätigkeit ist aber nicht nur fachspezifisch ausgerichtet, sondern oft mit einem verbindenden Blick über den Tellerrand verbunden, durch den Menschen unterschiedlicher Kontexte zusammengeführt werden und 'gemeinsame Sache' machen. So ist es passend, dass Ralf Beiderwieden sein 30-jähriges Dienstjubiläum zum Anlass genommen hat, um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienseminars in den neuen Räumlichkeiten im Birkenweg 3 bei Speis und Trank zusammenzuführen. Trotz der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln war es ein wunderbarer Abend mit anregenden Gesprächen, der zeigte, dass ‚unser Musicus‘ nicht nur die Harmonielehre in der Musik beherrscht, sondern auch ein großes Seminarkollegium zu orchestrieren weiß. Für das „dienst“-jüngste Mitglied der Ausbildenden, Dr. Manuela Hillje, war die 'Invitatio' Ralf Beiderwiedens zudem die Gelegenheit, die für sie neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Manuela Hillje ergänzt das Ausbilderteam im Fach Mathematik als beauftragte Lehrkraft im Bereich der Außenstelle Vechta; am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht unterrichtet sie die Fächer Mathematik und Physik.

In Augenschein genommen.

Neuer Dezernent Timmermann stellt sich vor – und besichtigt das neue Haus Gelegenheit zum kurzen gegenseitigen Kennenlernen gab es am letzten Ferientag. Der neue zuständige Dezernent, Herr Timmermann, stellte sich vor. Seminarleiterin Frau Krause und ihr Leitungsteam führten ihn glücklich und stolz durch die fast fertigen Räumlichkeiten im neuen Zuhause des Studienseminars. „Hier haben sie aber richtig viel Platz“, gratulierte der Dezernent. (v. l.: Lars Sindel, Bettina Krause, LRSD Timmermann. Foto: Ralf Beiderwieden)

Traditionen flexibel umgestalten

Examens-Verabschiedung unter Corona-Bedingungen Den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehramtsausbildung haben die 47 AbsolventInnen der Sommerprüfungen 2020 gemeinsam mit AusbilderInnen im Rahmen einer Verabschiedungsfeier, während der auch traditionell die Zeugnisübergabe stattfindet, organisiert und zelebriert. An den Seminarstandorten Oldenburg und Vechta fanden mehrere Veranstaltungen mit Teilgruppen statt, die den coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln angepasst wurden. In den Reden, die sowohl die Seminarleitung als auch der Personalrat der ReferendarInnen hielten, wurde nicht nur auf die besonderen Rahmenbedingungen der Ausbildungszeit zurückgeblickt, die sich durch die zeitweise Nichtnutzbarkeit der Seminarräumlichkeiten und den Einfluss der Corona-Pandemie auf schulischen Unterricht und Ausbildung ergaben, sondern auch die genuinen Ausbildungsinhalte thematisiert. Unter dem Motto "Erkennbar machen", das die Seminarleiterin Bettina Krause anhand des künstlerischen Projektes der Reichstagsverhüllung von Christo und Jeanne-Claude visualisierte und erläuterte, subsumiert sich also sowohl ein inhaltlicher als auch persönlicher Prozess des Erkennens, der Erkenntnis und der Erkennbarkeit, welcher vielschichtig zur Profession und Professionalisierung von Lehrkräften gehört. Herr Witte betonte als Vertreter des Personalrats der ReferendarInnen mit Blick auf die künftige Berufstätigkeit zudem die nachhaltige Relevanz der Ausbildungsphase, und das nicht nur wegen der berufsbezogenen Inhalte, sondern auch wegen der geschaffenen persönlichen Kontakte. Neben der Übergabe der Zeugnisse an alle AbsolventInnen erhielt Frau Heller für den besten Abschluss eine außerordentliche Belobigung sowie ein Buchgeschenk, das ihr Henning Körner, Fachleiter Mathematik, überreichte. Danach hieß es trotz Maske und Abstand beim Come-Together „Hoch mit den mitgebrachten Gläsern!“, Schwelgen in Erinnerungen und Schmieden von Zukunftsplänen. (Fotos: Angelika Feldhge. Die Fotografien sind auf der Verabschiedungsfeier in Oldenburg entstanden.)

Der entscheidende Faktor ist die Zeit: CORONA und die

Mathematik dahinter

Wenn wir die Pandemie gewähren lassen, nimmt sie unerbittlich ihren Lauf. Wir haben Mathematik-Fachleiter Henning Körner gefragt: Wie funktioniert die Mathematik dahinter? Er hat uns dankenswerterweise eine gründliche Erläuterung und Analyse geschrieben: Es geht um exponentielles Wachstum und seine Grenzen. Sein Kommentar: „Manchmal fällt einem die Mathematik vor die Füße.“

Schuljahr 2019-2020:

Leitungsteam wieder vollzählig.

Lars Sindel neuer Leiter der Außenstelle Vechta

Die Seminarleiterin, Frau Bettina Krause, OStD‘, führte im Rahmen der Dienstbesprechung Herrn OStR Lars Sindel in seine Aufgabe als neuer Leiter der Außenstelle Vechta ein mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, wieder ein vollständiges Leitungsteam zu haben.“ Auch Lars Sindel gab seiner Freude ausdruck: „Ich möchte mich bedanken für das vielfältig entgegengebrachte Vertrauen. Es gibt den nötigen Schwung, alles in gute Bahnen zu lenken.“ Außerdem wurde Frau Sarah Ullmann vom Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe in den Kreis der Pädagogischen Ausbilder berufen. Beiden ein herzliches Willkommen und gutes Gelingen im neuen Amt!

LÄNGE LÄUFT.

Zum Jubiläum des

Oldenburger

Studienseminars

Das Plakat für den Festakt zum Seminarjubiläum 2018 wurde von CLEMENS HÖXTER gestaltet. Es diente zudem als Grundlage des Programmflyers und ist auch jetzt noch als T-Shirt erhältlich: im Verwaltungsbüro.
DIESMAL ANDERS: Verabschiedung des Examens-Jahrgangs August 2020 - unter Corona-Bedingungen. Foto: Angelika Feldhege
v. l.: Stefan Stuckmann, Sarah Ullmann, Lars Sindel, Bettina Krause. Foto: A. Feldhege
Eingang des neuen Gebäudes, Birkenweg 3. Rechts schon zu sehen: Das Emailleschild mit Landeswappen. In der Tür erkenbar: Pflichtschuldiger Hinweis auf die Maskenpflicht. Foto: Ralf Beiderwieden
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Aktuelles

Umzug

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Seminar-Beschäftigte, es ist offiziell: Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien ist in ein neues Seminargebäude umgezogen. Die neue Adresse der Hauptstelle lautet: Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien Birkenweg 3 26127 Oldenburg Bitte verwenden Sie ab sofort auch für den Posteinwurf nur noch den Briefkasten am Gebäude "Birkenweg 3". Die Räumlichkeiten im Gebäude "Im Dreieck 12", die Verwaltungsbüros im Birkenweg 5 sowie das Gebäude "Birkenweg 1" gehören nicht mehr zum Nutzungsbetrieb unseres Studienseminars. Nähere Informationen zur Aufnahme des Dienstbetriebs im Birkenweg 3 und zur Herrichtung der neuen Räume folgen in Kürze. Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin 10. August 2020

Dank an Handwerker von „Kopfwerkern“

Wir konnten uns am 30.09.2020 in einer corona-risikofreien Runde bei den Handwerkern und ihren Firmen für die hervorragende Arbeit, die stets gute Stimmung und die enge Kooperation bei der Herstellung unseres neuen Seminarstandortes bedanken. Weil wir noch während der Bauzeit umziehen mussten, konnten wir den Handwerkern bei der Arbeit nicht nur zusehen, sondern von ihren Ratschlägen und ihrer Bereitschaft auch kurzfristig auf Änderungswünsche einzugehen profitieren. Nun ist die Freude bei Referendarinnnen und Referendaren sowie Ausbilderinnen und Ausbildern und Verwaltungsmitarbeiterinnen groß, nach vielen Jahren provisorischen und improvisatorischen Arbeitens eine neue, helle und freundliche sowie großzügige Arbeitsumgebung nutzen zu können. Der Dank des Studienseminars ging an die Mitarbeiter der Firma Bergmann, die Lüftungsbauer und Klimatechniker, der Firma Suhr für den Innenausbau, die Mitarbeiter der Firma Lehmkuhl, insbesondere für den „Blick fürs elektrische Detail und Extra“, die Mitarbeiter der Firmen Hadtstein, Hitz, Gebken, Mix sowie von der Pütten für die Flexibilität und Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dem Architekt Herr Folkens und unserem neuen Vermieter Herrn Voss, die stets mit Übersicht und Umsicht präsent waren, Herr Voss sogar regelmäßig kräftig mit Hand anlegte und so zusammen dafür sorgten, dass alle Rädchen gut ineinandergriffen. Eine Baustelle, auf der mit hoher Motivation, in stets freundlichem Ton und über die Gewerke hinweg sehr kooperativ zusammengearbeitet wurde, sieht ihrem Ende entgegen. Dank ihr kann die gymnasiale Lehrerausbildung in Oldenburg künftig mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen glänzen.

Abschied von Hans-Berthold Giebel (1927-2020)

Den letzten Gruß sendet das Studienseminar Oldenburg seinem einst langjährigen Fachleiter Kunst, Hans-Berthold Giebel (* 1927), der am 14. Oktober im gesegneten Alter von 93 Jahren verstorben ist. Er war viele Jahre lang, bis 1992, Kunstlehrer am Neuen Gymnasium. Seine Unterrichtsbesprechungen wurden gerühmt für ihren philosophischen Schwung, gewürzt mit anekdotischem Witz. Seine markante Gestalt, bald Pfeife rauchend, bald im weißen Halbhelm auf dem Piaggio-Mofa, war ein Stück Oldenburg. Auf dem Kollegiumsausflug vermochte ihm der Bokweten-Jan-Hinnerk, bei Clemenswerth serviert, manch launige Geschichte aus der Jugend und aus der „schlechten Zeit“ zu entlocken. Von seiner Kunst als Zeichner, als Meister der kleinen Form gab er gern Kostproben humorvoller Ernsthaftigkeit. Das Stadtmuseum Oldenburg ehrte ihn 2002 mit einer Retrospektive. Eine seiner Spezialitäten war, in der Konferenz oder im Kaffeehaus einzelne Personen flink zu porträtieren, vorzugsweise mit dem Kugelschreiber. Wer sich erkannte, durfte die Zeichnung behalten. Einmal, im Krankenhaus, kamen sein Arzt und er auf den Gedanken, Herr Giebel erzählte es verschmitzt, ihn als Grafiker gegen ein hübsches Honorar für eine medizinische Publikation zu verpflichten: Prof. Reimar Hofmann, Handchirurgie. Auch die beiden Zeichnungen, der früheren Residenzen des Studienseminars, Peterstraße 44 und unter den Eichen 22, entstammen seinem Kuli. Seinen Nachfolger im Amt, Achim Seidel, befürwortete er mit der Sentenz, er sei von einer „wohltuenden Rundheit“. Nun ist er wieder mit seiner Frau vereint, der Künstlerin Dorothea Koch-Giebel (1929-2018), und darf mit ihr gemeinsam die Engel im Himmel porträtieren: Man wird sich eines Schmunzelns nicht erwehren können.

Große Freude über Dienstjubiläum, Dienstantritt

und neue Räumlichkeiten

Ralf Beiderwieden ist seit 30 Jahren begeisternd und mit Begeisterung am Studienseminar Oldenburg Fachleiter für das Fach Musik. Seine Leidenschaft und Kompetenz für Musik und schulischen Musikunterricht gibt er ungebrochen an seine Referendarinnen und Referendare weiter, die inzwischen selbst ganze Schülergenerationen in Niedersachsen mit Musik ‚infiziert haben‘. Darüber hinaus engagiert Ralf Beiderwieden sich vielfältig für die Schulmusik. So verfasste er zahlreiche Fachpublikationen, u.a. die Systematische Methodenlehre, schreibt für Fachzeitschriften, engagiert sich für den Verband Deutscher Schulmusiker auf Bezirks- und Landesebene und ist zudem - nach wie vor - sehr gerne Musiklehrer und Leiter des Orchesters am Alten Gymnasium Oldenburg. Seine Tätigkeit ist aber nicht nur fachspezifisch ausgerichtet, sondern oft mit einem verbindenden Blick über den Tellerrand verbunden, durch den Menschen unterschiedlicher Kontexte zusammengeführt werden und 'gemeinsame Sache' machen. So ist es passend, dass Ralf Beiderwieden sein 30-jähriges Dienstjubiläum zum Anlass genommen hat, um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienseminars in den neuen Räumlichkeiten im Birkenweg 3 bei Speis und Trank zusammenzuführen. Trotz der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln war es ein wunderbarer Abend mit anregenden Gesprächen, der zeigte, dass ‚unser Musicus‘ nicht nur die Harmonielehre in der Musik beherrscht, sondern auch ein großes Seminarkollegium zu orchestrieren weiß. Für das „dienst“-jüngste Mitglied der Ausbildenden, Dr. Manuela Hillje, war die 'Invitatio' Ralf Beiderwiedens zudem die Gelegenheit, die für sie neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Manuela Hillje ergänzt das Ausbilderteam im Fach Mathematik als beauftragte Lehrkraft im Bereich der Außenstelle Vechta; am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht unterrichtet sie die Fächer Mathematik und Physik.

In Augenschein genommen.

Neuer Dezernent Timmermann stellt sich vor – und besichtigt das neue Haus Gelegenheit zum kurzen gegenseitigen Kennenlernen gab es am letzten Ferientag. Der neue zuständige Dezernent, Herr Timmermann, stellte sich vor. Seminarleiterin Frau Krause und ihr Leitungsteam führten ihn glücklich und stolz durch die fast fertigen Räumlichkeiten im neuen Zuhause des Studienseminars. „Hier haben sie aber richtig viel Platz“, gratulierte der Dezernent. (v. l.: Lars Sindel, Bettina Krause, LRSD Timmermann. Foto: Ralf Beiderwieden)

Traditionen flexibel umgestalten

Examens-Verabschiedung unter Corona-Bedingungen Den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehramtsausbildung haben die 47 AbsolventInnen der Sommerprüfungen 2020 gemeinsam mit AusbilderInnen im Rahmen einer Verabschiedungsfeier, während der auch traditionell die Zeugnisübergabe stattfindet, organisiert und zelebriert. An den Seminarstandorten Oldenburg und Vechta fanden mehrere Veranstaltungen mit Teilgruppen statt, die den coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln angepasst wurden. In den Reden, die sowohl die Seminarleitung als auch der Personalrat der ReferendarInnen hielten, wurde nicht nur auf die besonderen Rahmenbedingungen der Ausbildungszeit zurückgeblickt, die sich durch die zeitweise Nichtnutzbarkeit der Seminarräumlichkeiten und den Einfluss der Corona-Pandemie auf schulischen Unterricht und Ausbildung ergaben, sondern auch die genuinen Ausbildungsinhalte thematisiert. Unter dem Motto "Erkennbar machen", das die Seminarleiterin Bettina Krause anhand des künstlerischen Projektes der Reichstagsverhüllung von Christo und Jeanne-Claude visualisierte und erläuterte, subsumiert sich also sowohl ein inhaltlicher als auch persönlicher Prozess des Erkennens, der Erkenntnis und der Erkennbarkeit, welcher vielschichtig zur Profession und Professionalisierung von Lehrkräften gehört. Herr Witte betonte als Vertreter des Personalrats der ReferendarInnen mit Blick auf die künftige Berufstätigkeit zudem die nachhaltige Relevanz der Ausbildungsphase, und das nicht nur wegen der berufsbezogenen Inhalte, sondern auch wegen der geschaffenen persönlichen Kontakte. Neben der Übergabe der Zeugnisse an alle AbsolventInnen erhielt Frau Heller für den besten Abschluss eine außerordentliche Belobigung sowie ein Buchgeschenk, das ihr Henning Körner, Fachleiter Mathematik, überreichte. Danach hieß es trotz Maske und Abstand beim Come-Together „Hoch mit den mitgebrachten Gläsern!“, Schwelgen in Erinnerungen und Schmieden von Zukunftsplänen. (Fotos: Angelika Feldhge. Die Fotografien sind auf der Verabschiedungsfeier in Oldenburg entstanden.)

Der entscheidende Faktor ist die Zeit: CORONA

und die Mathematik dahinter

Wenn wir die Pandemie gewähren lassen, nimmt sie unerbittlich ihren Lauf. Wir haben Mathematik-Fachleiter Henning Körner gefragt: Wie funktioniert die Mathematik dahinter? Er hat uns dankenswerterweise eine gründliche Erläuterung und Analyse geschrieben: Es geht um exponentielles Wachstum und seine Grenzen. Sein Kommentar: „Manchmal fällt einem die Mathematik vor die Füße.“

Schuljahr 2019-2020:

Leitungsteam wieder vollzählig.

Lars Sindel neuer Leiter der Außenstelle Vechta

Die Seminarleiterin, Frau Bettina Krause, OStD‘, führte im Rahmen der Dienstbesprechung Herrn OStR Lars Sindel in seine Aufgabe als neuer Leiter der Außenstelle Vechta ein mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, wieder ein vollständiges Leitungsteam zu haben.“ Auch Lars Sindel gab seiner Freude ausdruck: „Ich möchte mich bedanken für das vielfältig entgegengebrachte Vertrauen. Es gibt den nötigen Schwung, alles in gute Bahnen zu lenken.“ Außerdem wurde Frau Sarah Ullmann vom Albertus-Magnus- Gymnasium Friesoythe in den Kreis der Pädagogischen Ausbilder berufen. Beiden ein herzliches Willkommen und gutes Gelingen im neuen Amt!
v. l.: Stefan Stuckmann, Sarah Ullmann, Lars Sindel, Bettina Krause. Foto: A. Feldhege