Studienseminar-Oldenburg.de
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Lehren kann man lernen.

Aktuelles

Ein Examen, vier Festakte – eine Corona

abgetrotzte Zeugnisausgabe

Den strengen Coronaauflagen gewannen die Absolventen des Winterprüfungsdurchgangs 2020/21 in Oldenburg und an der Außenstelle Vechta einen Rahmen ab, der schließlich echte Feierstimmung aufkommen ließ. In Oldenburg unterteilt in drei kleine Gruppen, gestalteten die Referendarinnen und Referendare ein straffes Programm, ein jedes Mal gleich und doch mit je eigener Atmosphäre: Reden wurden gehalten, Zeugnisse überreicht, Fotos geschossen, Sekt ausgeschenkt und die vergangenen Monate ließ man plaudernd Revue passieren. Die Anspannung des Referendariats konnte in diesem Moment spürbar abfallen und der Freude über das Erreichen des Staatsexamens und die unmittelbar bevorstehenden neuen beruflichen Tätigkeiten Platz machen. „Bildung schützt“, so überschrieb die Seminarleiterin Bettina Krause ihre Rede an den Examensdurchgang, für den sie ihr Motto mit dem bekannten Capriccho „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ von Francisco de Goya illustrierte. Bildung kann davor schützen, angesichts unübersichtlicher, unsicherer, in Teilen beängstigender Verhältnisse Wahrheit und Realität die Gefolgschaft aufzukündigen. Für die neuen Lehrkräfte eine ebenso lohnende wie herausfordernde Aufgabe. Auch die Absolventen sahen in ihrem Redebeitrag die Erfahrungen des Referendariats in einem Bild gespiegelt: wie Beppo Straßenkehrer in Michael Endes „Momo“ erlebten und empfahlen sie die volle Konzentration auf das jeweils Nächste im Angesichts des zwar gebahnten, aber doch unabsehbar langen Weges als erleichternd und heilsam. Gemeinsam verfasst und dreimal hintereinander von jeweils einer Vertreterin, einem Vertreter des Kurses vorgetragen, steht diese Rede symbolisch für den engen Zusammenhalt und die konstruktive Haltung dieser Examensgruppe. Das Studienseminar gratuliert ihnen allen zum bestandenen Examen. Stefan Stuckmann

Weihnachtsbotschaft 2020 der

Seminarleiterin

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn wir uns in diesem Jahr ein frohes Fest und Gesundheit zum neuen Jahr wünschen, dann klingt es diesmal in besonderer Weise bedeutsam und ist alles andere als eine Floskel. Ein Rückblick auf das "Studienseminar-Jahr 2020" wäre "eigentlich" mit Jubel und Freude garniert gewesen: Während mein Weihnachtsgruß 2019 den Umgang mit den zugespitzten Erschwernissen aufgrund unserer langjährig miserablen Gebäudesituation betrachten musste, hätten wir heute auf ausgelassene Einweihungsfeiern und Seminarveranstaltungen in neuen Räumen mit flexiblen Möglichkeiten im Birkenweg 3 zurückschauen können. Wir hätten uns an Begrüßungsfeten für die neuen Referendarinnen und Referendare, kollegiale Treffen von aktiven und ehemaligen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie produktive gemeinsame Sitzungen erinnert, mit denen wir das neue Studienseminar lebendig gefüllt hätten. Auch ein Highlight wäre vermutlich die Jubiläumsfeier zum 10jährigen Bestehen der Außenstelle Vechta gewesen, die wir nun mit einem neuen Außenstellenleiter hätten feiern können. Nun blicken wir auf ein Ausbildungsjahr 2020 zurück, das uns mit großer Dankbarkeit erfüllen darf, gesund zu sein und arbeiten zu können. Dazu tragen natürlich auch unsere nun hervorragenden räumlichen Möglichkeiten bei, die uns seit August einen sicheren Ausbildungsbetrieb ermöglichen. Allen, die zum Wohle der Seminargemeinschaft den Umzug und die Herrichtung der Räume unterstützt haben, danke ich heute ganz besonders. Außerdem geht mein Dank an Sie alle, die sich immer wieder darum bemühen, die unerwarteten Einschränkungen, die uns 2020 überfallen haben, abzumildern: Ausbildung findet unter den derzeitigen Bedingungen im "Grundbetrieb" statt und vieles bleibt auf der Strecke, was vor allem die Beziehungen untereinander und das kollegiale Miteinander betrifft. Wir vermissen etablierte Ausbildungselemente, wie die gegenseitigen Hospitationen von Konreferendaren bei Lehrproben, gemeinsame Hospitationen ganzer Fachseminargruppen oder das Hospitationsprojekt des päd. Seminars, ebenso wie die vielen kleinen und großen informellen Möglichkeiten des Zusammenseins, Kennenlernens und Arbeitens: den spontanen Schnack im Sozialraum, Begrüßungsfrühstück und -feiern, Zeugnisfeiern, die Fahrradtour, Gesprächskreise und Arbeitsgruppen. Für manch einen sind sie das "Salz in der Suppe", für andere das "I-Tüpfelchen". Daher bedanke ich mich sehr für Ihre Anstrengungen, sich für diesen "Klebstoff", der uns zusammenhält, mit kreativen Möglichkeiten einzusetzen bzw. ihn bestmöglich zu ersetzen. Ein besonderer Dank geht an die Referendarinnen und Referendare der Fachgruppe Kunst, die uns auch in diesem Jahr eine kreative Weihnachtskarte gestaltet hat, mit denen wir unsere Kooperationspartner grüßen konnten. Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr! Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin

Umzug

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Seminar-Beschäftigte, es ist offiziell: Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien ist in ein neues Seminargebäude umgezogen. Die neue Adresse der Hauptstelle lautet: Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien Birkenweg 3 26127 Oldenburg Bitte verwenden Sie ab sofort auch für den Posteinwurf nur noch den Briefkasten am Gebäude "Birkenweg 3". Die Räumlichkeiten im Gebäude "Im Dreieck 12", die Verwaltungsbüros im Birkenweg 5 sowie das Gebäude "Birkenweg 1" gehören nicht mehr zum Nutzungsbetrieb unseres Studienseminars. Nähere Informationen zur Aufnahme des Dienstbetriebs im Birkenweg 3 und zur Herrichtung der neuen Räume folgen in Kürze. Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin 10. August 2020

Dank an Handwerker von „Kopfwerkern“

Wir konnten uns am 30.09.2020 in einer corona-risikofreien Runde bei den Handwerkern und ihren Firmen für die hervorragende Arbeit, die stets gute Stimmung und die enge Kooperation bei der Herstellung unseres neuen Seminarstandortes bedanken. Weil wir noch während der Bauzeit umziehen mussten, konnten wir den Handwerkern bei der Arbeit nicht nur zusehen, sondern von ihren Ratschlägen und ihrer Bereitschaft auch kurzfristig auf Änderungswünsche einzugehen profitieren. Nun ist die Freude bei Referendarinnnen und Referendaren sowie Ausbilderinnen und Ausbildern und Verwaltungsmitarbeiterinnen groß, nach vielen Jahren provisorischen und improvisatorischen Arbeitens eine neue, helle und freundliche sowie großzügige Arbeitsumgebung nutzen zu können. Der Dank des Studienseminars ging an die Mitarbeiter der Firma Bergmann, die Lüftungsbauer und Klimatechniker, der Firma Suhr für den Innenausbau, die Mitarbeiter der Firma Lehmkuhl, insbesondere für den „Blick fürs elektrische Detail und Extra“, die Mitarbeiter der Firmen Hadtstein, Hitz, Gebken, Mix sowie von der Pütten für die Flexibilität und Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dem Architekt Herr Folkens und unserem neuen Vermieter Herrn Voss, die stets mit Übersicht und Umsicht präsent waren, Herr Voss sogar regelmäßig kräftig mit Hand anlegte und so zusammen dafür sorgten, dass alle Rädchen gut ineinandergriffen. Eine Baustelle, auf der mit hoher Motivation, in stets freundlichem Ton und über die Gewerke hinweg sehr kooperativ zusammengearbeitet wurde, sieht ihrem Ende entgegen. Dank ihr kann die gymnasiale Lehrerausbildung in Oldenburg künftig mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen glänzen.

Abschied von Hans-Berthold Giebel (1927-2020)

Den letzten Gruß sendet das Studienseminar Oldenburg seinem einst langjährigen Fachleiter Kunst, Hans-Berthold Giebel (* 1927), der am 14. Oktober im gesegneten Alter von 93 Jahren verstorben ist. Er war viele Jahre lang, bis 1992, Kunstlehrer am Neuen Gymnasium. Seine Unterrichtsbesprechungen wurden gerühmt für ihren philosophischen Schwung, gewürzt mit anekdotischem Witz. Seine markante Gestalt, bald Pfeife rauchend, bald im weißen Halbhelm auf dem Piaggio-Mofa, war ein Stück Oldenburg. Auf dem Kollegiumsausflug vermochte ihm der Bokweten-Jan-Hinnerk, bei Clemenswerth serviert, manch launige Geschichte aus der Jugend und aus der „schlechten Zeit“ zu entlocken. Von seiner Kunst als Zeichner, als Meister der kleinen Form gab er gern Kostproben humorvoller Ernsthaftigkeit. Das Stadtmuseum Oldenburg ehrte ihn 2002 mit einer Retrospektive. Eine seiner Spezialitäten war, in der Konferenz oder im Kaffeehaus einzelne Personen flink zu porträtieren, vorzugsweise mit dem Kugelschreiber. Wer sich erkannte, durfte die Zeichnung behalten. Einmal, im Krankenhaus, kamen sein Arzt und er auf den Gedanken, Herr Giebel erzählte es verschmitzt, ihn als Grafiker gegen ein hübsches Honorar für eine medizinische Publikation zu verpflichten: Prof. Reimar Hofmann, Handchirurgie. Auch die beiden Zeichnungen, der früheren Residenzen des Studienseminars, Peterstraße 44 und unter den Eichen 22, entstammen seinem Kuli. Seinen Nachfolger im Amt, Achim Seidel, befürwortete er mit der Sentenz, er sei von einer „wohltuenden Rundheit“. Nun ist er wieder mit seiner Frau vereint, der Künstlerin Dorothea Koch-Giebel (1929-2018), und darf mit ihr gemeinsam die Engel im Himmel porträtieren: Man wird sich eines Schmunzelns nicht erwehren können.

In Augenschein genommen.

Neuer Dezernent Timmermann stellt sich vor – und besichtigt das neue Haus Gelegenheit zum kurzen gegenseitigen Kennenlernen gab es am letzten Ferientag. Der neue zuständige Dezernent, Herr Timmermann, stellte sich vor. Seminarleiterin Frau Krause und ihr Leitungsteam führten ihn glücklich und stolz durch die fast fertigen Räumlichkeiten im neuen Zuhause des Studienseminars. „Hier haben sie aber richtig viel Platz“, gratulierte der Dezernent. (v. l.: Lars Sindel, Bettina Krause, LRSD Timmermann. Foto: Ralf Beiderwieden)

LÄNGE LÄUFT.

Zum Jubiläum

2018 des

Oldenburger

Studienseminars

Das Plakat für den Festakt zum Seminarjubiläum 2018 wurde von CLEMENS HÖXTER gestaltet. Es diente zudem als Grundlage des Programmflyers und ist auch jetzt noch als T-Shirt erhältlich: im Verwaltungsbüro.
FREUDIGES EREIGNIS – in traurigem Rahmen: Verabschiedung des Examens-Jahrgangs Februar 2021, so feierlich inszeniert, wie unter den obwaltenden Bedingungen möglich. Fotos: aus dem Jahrgang
Eingang des neuen Gebäudes, Birkenweg 3. Rechts schon zu sehen: Das Emailleschild mit Landeswappen. In der Tür erkennbar: Pflichtschuldiger Hinweis auf die Maskenpflicht. Foto: Ralf Beiderwieden

Dezember 2020

Wir, das Fachseminar Kunst, hatten bei der Entwurfs-

und Umsetzungsarbeit richtig viel Spaß und es kam

auch etwas Weihnachtsstimmung in der

Weihnachtswerkstatt auf.

Angelika Feldhege, Fachleiterin Kunst

Studienseminar-Oldenburg.de
© WERRI BINDFAEDELE Design 2017

Aktuelles

Ein Examen, vier Festakte – eine

Corona abgetrotzte Zeugnisausgabe

Den strengen Coronaauflagen gewannen die Absolventen des Winterprüfungsdurchgangs 2020/21 in Oldenburg und an der Außenstelle Vechta einen Rahmen ab, der schließlich echte Feierstimmung aufkommen ließ. In Oldenburg unterteilt in drei kleine Gruppen, gestalteten die Referendarinnen und Referendare ein straffes Programm, ein jedes Mal gleich und doch mit je eigener Atmosphäre: Reden wurden gehalten, Zeugnisse überreicht, Fotos geschossen, Sekt ausgeschenkt und die vergangenen Monate ließ man plaudernd Revue passieren. Die Anspannung des Referendariats konnte in diesem Moment spürbar abfallen und der Freude über das Erreichen des Staatsexamens und die unmittelbar bevorstehenden neuen beruflichen Tätigkeiten Platz machen. „Bildung schützt“, so überschrieb die Seminarleiterin Bettina Krause ihre Rede an den Examensdurchgang, für den sie ihr Motto mit dem bekannten Capriccho „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ von Francisco de Goya illustrierte. Bildung kann davor schützen, angesichts unübersichtlicher, unsicherer, in Teilen beängstigender Verhältnisse Wahrheit und Realität die Gefolgschaft aufzukündigen. Für die neuen Lehrkräfte eine ebenso lohnende wie herausfordernde Aufgabe. Auch die Absolventen sahen in ihrem Redebeitrag die Erfahrungen des Referendariats in einem Bild gespiegelt: wie Beppo Straßenkehrer in Michael Endes „Momo“ erlebten und empfahlen sie die volle Konzentration auf das jeweils Nächste im Angesichts des zwar gebahnten, aber doch unabsehbar langen Weges als erleichternd und heilsam. Gemeinsam verfasst und dreimal hintereinander von jeweils einer Vertreterin, einem Vertreter des Kurses vorgetragen, steht diese Rede symbolisch für den engen Zusammenhalt und die konstruktive Haltung dieser Examensgruppe. Das Studienseminar gratuliert ihnen allen zum bestandenen Examen. Stefan Stuckmann

Weihnachtsbotschaft 2020 der

Seminarleiterin

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn wir uns in diesem Jahr ein frohes Fest und Gesundheit zum neuen Jahr wünschen, dann klingt es diesmal in besonderer Weise bedeutsam und ist alles andere als eine Floskel. Ein Rückblick auf das "Studienseminar-Jahr 2020" wäre "eigentlich" mit Jubel und Freude garniert gewesen: Während mein Weihnachtsgruß 2019 den Umgang mit den zugespitzten Erschwernissen aufgrund unserer langjährig miserablen Gebäudesituation betrachten musste, hätten wir heute auf ausgelassene Einweihungsfeiern und Seminarveranstaltungen in neuen Räumen mit flexiblen Möglichkeiten im Birkenweg 3 zurückschauen können. Wir hätten uns an Begrüßungsfeten für die neuen Referendarinnen und Referendare, kollegiale Treffen von aktiven und ehemaligen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie produktive gemeinsame Sitzungen erinnert, mit denen wir das neue Studienseminar lebendig gefüllt hätten. Auch ein Highlight wäre vermutlich die Jubiläumsfeier zum 10jährigen Bestehen der Außenstelle Vechta gewesen, die wir nun mit einem neuen Außenstellenleiter hätten feiern können. Nun blicken wir auf ein Ausbildungsjahr 2020 zurück, das uns mit großer Dankbarkeit erfüllen darf, gesund zu sein und arbeiten zu können. Dazu tragen natürlich auch unsere nun hervorragenden räumlichen Möglichkeiten bei, die uns seit August einen sicheren Ausbildungsbetrieb ermöglichen. Allen, die zum Wohle der Seminargemeinschaft den Umzug und die Herrichtung der Räume unterstützt haben, danke ich heute ganz besonders. Außerdem geht mein Dank an Sie alle, die sich immer wieder darum bemühen, die unerwarteten Einschränkungen, die uns 2020 überfallen haben, abzumildern: Ausbildung findet unter den derzeitigen Bedingungen im "Grundbetrieb" statt und vieles bleibt auf der Strecke, was vor allem die Beziehungen untereinander und das kollegiale Miteinander betrifft. Wir vermissen etablierte Ausbildungselemente, wie die gegenseitigen Hospitationen von Konreferendaren bei Lehrproben, gemeinsame Hospitationen ganzer Fachseminargruppen oder das Hospitationsprojekt des päd. Seminars, ebenso wie die vielen kleinen und großen informellen Möglichkeiten des Zusammenseins, Kennenlernens und Arbeitens: den spontanen Schnack im Sozialraum, Begrüßungsfrühstück und - feiern, Zeugnisfeiern, die Fahrradtour, Gesprächskreise und Arbeitsgruppen. Für manch einen sind sie das "Salz in der Suppe", für andere das "I-Tüpfelchen". Daher bedanke ich mich sehr für Ihre Anstrengungen, sich für diesen "Klebstoff", der uns zusammenhält, mit kreativen Möglichkeiten einzusetzen bzw. ihn bestmöglich zu ersetzen. Ein besonderer Dank geht an die Referendarinnen und Referendare der Fachgruppe Kunst, die uns auch in diesem Jahr eine kreative Weihnachtskarte gestaltet hat, mit denen wir unsere Kooperationspartner grüßen konnten. Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr! Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin

Umzug

Liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Seminar-Beschäftigte, es ist offiziell: Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien ist in ein neues Seminargebäude umgezogen. Die neue Adresse der Hauptstelle lautet: Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien Birkenweg 3 26127 Oldenburg Bitte verwenden Sie ab sofort auch für den Posteinwurf nur noch den Briefkasten am Gebäude "Birkenweg 3". Die Räumlichkeiten im Gebäude "Im Dreieck 12", die Verwaltungsbüros im Birkenweg 5 sowie das Gebäude "Birkenweg 1" gehören nicht mehr zum Nutzungsbetrieb unseres Studienseminars. Nähere Informationen zur Aufnahme des Dienstbetriebs im Birkenweg 3 und zur Herrichtung der neuen Räume folgen in Kürze. Mit freundlichem Gruß Bettina Krause, OStD', Seminarleiterin 10. August 2020

Dank an Handwerker von „Kopfwerkern“

Wir konnten uns am 30.09.2020 in einer corona-risikofreien Runde bei den Handwerkern und ihren Firmen für die hervorragende Arbeit, die stets gute Stimmung und die enge Kooperation bei der Herstellung unseres neuen Seminarstandortes bedanken. Weil wir noch während der Bauzeit umziehen mussten, konnten wir den Handwerkern bei der Arbeit nicht nur zusehen, sondern von ihren Ratschlägen und ihrer Bereitschaft auch kurzfristig auf Änderungswünsche einzugehen profitieren. Nun ist die Freude bei Referendarinnnen und Referendaren sowie Ausbilderinnen und Ausbildern und Verwaltungsmitarbeiterinnen groß, nach vielen Jahren provisorischen und improvisatorischen Arbeitens eine neue, helle und freundliche sowie großzügige Arbeitsumgebung nutzen zu können. Der Dank des Studienseminars ging an die Mitarbeiter der Firma Bergmann, die Lüftungsbauer und Klimatechniker, der Firma Suhr für den Innenausbau, die Mitarbeiter der Firma Lehmkuhl, insbesondere für den „Blick fürs elektrische Detail und Extra“, die Mitarbeiter der Firmen Hadtstein, Hitz, Gebken, Mix sowie von der Pütten für die Flexibilität und Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dem Architekt Herr Folkens und unserem neuen Vermieter Herrn Voss, die stets mit Übersicht und Umsicht präsent waren, Herr Voss sogar regelmäßig kräftig mit Hand anlegte und so zusammen dafür sorgten, dass alle Rädchen gut ineinandergriffen. Eine Baustelle, auf der mit hoher Motivation, in stets freundlichem Ton und über die Gewerke hinweg sehr kooperativ zusammengearbeitet wurde, sieht ihrem Ende entgegen. Dank ihr kann die gymnasiale Lehrerausbildung in Oldenburg künftig mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen glänzen.

Abschied von Hans-Berthold Giebel (1927-2020)

Den letzten Gruß sendet das Studienseminar Oldenburg seinem einst langjährigen Fachleiter Kunst, Hans-Berthold Giebel (* 1927), der am 14. Oktober im gesegneten Alter von 93 Jahren verstorben ist. Er war viele Jahre lang, bis 1992, Kunstlehrer am Neuen Gymnasium. Seine Unterrichtsbesprechungen wurden gerühmt für ihren philosophischen Schwung, gewürzt mit anekdotischem Witz. Seine markante Gestalt, bald Pfeife rauchend, bald im weißen Halbhelm auf dem Piaggio-Mofa, war ein Stück Oldenburg. Auf dem Kollegiumsausflug vermochte ihm der Bokweten-Jan-Hinnerk, bei Clemenswerth serviert, manch launige Geschichte aus der Jugend und aus der „schlechten Zeit“ zu entlocken. Von seiner Kunst als Zeichner, als Meister der kleinen Form gab er gern Kostproben humorvoller Ernsthaftigkeit. Das Stadtmuseum Oldenburg ehrte ihn 2002 mit einer Retrospektive. Eine seiner Spezialitäten war, in der Konferenz oder im Kaffeehaus einzelne Personen flink zu porträtieren, vorzugsweise mit dem Kugelschreiber. Wer sich erkannte, durfte die Zeichnung behalten. Einmal, im Krankenhaus, kamen sein Arzt und er auf den Gedanken, Herr Giebel erzählte es verschmitzt, ihn als Grafiker gegen ein hübsches Honorar für eine medizinische Publikation zu verpflichten: Prof. Reimar Hofmann, Handchirurgie. Auch die beiden Zeichnungen, der früheren Residenzen des Studienseminars, Peterstraße 44 und unter den Eichen 22, entstammen seinem Kuli. Seinen Nachfolger im Amt, Achim Seidel, befürwortete er mit der Sentenz, er sei von einer „wohltuenden Rundheit“. Nun ist er wieder mit seiner Frau vereint, der Künstlerin Dorothea Koch-Giebel (1929-2018), und darf mit ihr gemeinsam die Engel im Himmel porträtieren: Man wird sich eines Schmunzelns nicht erwehren können.

In Augenschein genommen.

Neuer Dezernent Timmermann stellt sich vor – und besichtigt das neue Haus Gelegenheit zum kurzen gegenseitigen Kennenlernen gab es am letzten Ferientag. Der neue zuständige Dezernent, Herr Timmermann, stellte sich vor. Seminarleiterin Frau Krause und ihr Leitungsteam führten ihn glücklich und stolz durch die fast fertigen Räumlichkeiten im neuen Zuhause des Studienseminars. „Hier haben sie aber richtig viel Platz“, gratulierte der Dezernent. (v. l.: Lars Sindel, Bettina Krause, LRSD Timmermann. Foto: Ralf Beiderwieden)
Eingang des neuen Gebäudes, Birkenweg 3. Rechts schon zu sehen: Das Emailleschild mit Landeswappen. In der Tür erkennbar: Pflichtschuldiger Hinweis auf die Maskenpflicht. Foto: Ralf Beiderwieden